CDU Kreistagsfraktion Lörrach
 
Presse
04.08.2017, 15:30 Uhr | Fraktionsvorsitzender Paul Renz Übersicht | Drucken
Brief an Frau Landrätin Frau Dammann zur geplanten Verkehrssituation im Raum Basel

 
Geplante Verkehrsprojekte im Raum Basel.
Antrag zur Information im KT-Umweltausschuss
Sehr geehrte Frau Landrätin,
die aktuellen Basler Verkehrsplanungen auf Schiene und  Straßen werden auch Auswirkungen auf das deutsche Grenzgebiet, insbes. den Landkreis Lörrach nach sich ziehen.
 


 
Geplante Verkehrsprojekte im Raum Basel.
Antrag zur Information im KT-Umweltausschuss
Sehr geehrte Frau Landrätin,
die aktuellen Basler Verkehrsplanungen auf Schiene und  Straßen werden auch Auswirkungen auf das deutsche Grenzgebiet, insbes. den Landkreis Lörrach nach sich ziehen.
Wir beantragen deshalb eine umfassende Information im  für Verkehrsfragen zuständigen KT-Umweltausschuss  und bitten dazu die Basler Verkehrsbehörden einzuladen.  Zum Schienenprojekt bitten wir auch Vertreter der DB und nach Möglichkeit auch das MVI (Referat 33) einzuladen.
Begründung:
Anstelle der bisherigen Planung, den Bad.Bahnhof durch einen Tunnel, dem sogen. Herzstück, mit dem SBB zu verbinden, gibt es neuerdings Planspiele, den Bad.Bahnhof zu umfahren und vom Fernverkehr abzuhängen.
Obwohl mit dem Bau des „Jahrhundertprojektes“ nicht vor Mitte 2035 begonnen werden soll,  forciert die Stadt Basel die Planung und will dafür auch in Vorfinanzierung gehen.
Zeit also, um sich in den Planungsprozess einzuklinken und unsere Position, ggf. auch gemeinsam mit dem Reg.Verband Hochrhein-Bodensee und der DB zu manifestieren.
Direkte u. schnelle Verbindungen der Regionalstrecken am Hochrhein und im Wiesental an die Fernverkehrszüge dürfen nicht aufs Spiel gesetzt werden. Die Region muss auch  im Schienenverkehr attraktiv bleiben.
Von Schweizer Seite wird betont, dass durch eine Verschiebung des Bahnknotens zum SBB kein Zeitverlust und Mehraufwand entsteht. Wie sich dies in die Praxis umsetzen lässt, dazu erwarten wird konkrete Antworten.
Und wie ist die Position der DB und des MVI dazu?

Entlastung A 2
Zur Entlastung des verkehrsreichsten schweizerischen Autobahnabschnitts Bad.Bahnhof – Verzweigung Hagnau plant der Kanton Basel-Stadt  den sogen. Autobahn-Rheintunnel, mit dessen Bau 2029 begonnen werden soll. Ob und ggf. welche  verkehrslenkenden Maßnahmen (Umleitungen)  während des Bauphase  auf der A 2 vorgesehen sind, ist bisher nicht bekannt.  
Bereits ab 2018 ist eine umfassende Sanierung der Osttangende, unter laufendem Verkehr,
vorgesehen.
Aus Basler Sicht verständlich, dass immer wieder auch eine Entlastung der A 2 über die   A 98 u. A 861 in die Diskussion gebracht wird. Dazu hat sich auch beim kürzlich stattgefundenen Verkehrssymposium in Rheinfelden erneut der für Verkehr zuständige Regierungsrat Dr. Hans-Peter Wessels bekannt.
Dem steht die 1999 zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Kanton Aargau und den Basler Kantonen getroffene Vereinbarung entgegen, die A 98/A 861 nicht als Umfahrung von Basel zu nutzen. Daran ist festzuhalten! Die Grenzübergänge sind dafür auch nicht ausgelegt.  Bereits jetzt bilden sich lange Staus in Richtung Grenze.
Das stetig wachsende Verkehrsaufkommen, insbes. auch der LKW’s  führt ohnehin auch auf der  A 98 / A 861 zu spürbarem Mehrverkehr. (Verkehr sucht sich eigene Wege)
Auch die im Rheinfelder Verkehrssymposium genannte Bevölkerungsentwicklung in der Region wird zu einer weiteren Verkehrszunahme führen.
Zusätzlicher Lärmschutz in Teilen der A 98,  z.B. im Bereich Haagen und insbesondere dem Wohngebiet Salzert wird damit dringlich und ist von Seiten des Landratsamtes beim Straßenbaulastträger einzufordern.

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